Empfohlene Bandbreite, WLAN vs. Ethernet und Einstellungen, die Aussetzer während der Spiele verhindern.
Nichts ist ärgerlicher als ein Bild, das genau beim entscheidenden Tor stockt. Die gute Nachricht: Die meisten IPTV-Aussetzer haben eine klare Ursache und lassen sich mit ein paar gezielten Anpassungen an Ihrem Heimnetzwerk vermeiden. Hier sind die 5 wichtigsten Tipps für ein flüssiges Streaming-Erlebnis mit TV-Kompass.
Für Full HD Streaming empfehlen wir mindestens 15 Mbit/s, für 4K Ultra HD mindestens 25 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit. Prüfen Sie Ihre tatsächliche Geschwindigkeit mit einem Speedtest direkt auf dem Gerät, mit dem Sie streamen – nicht nur auf dem Router, da WLAN-Verluste die effektive Geschwindigkeit deutlich reduzieren können.
Eine kabelgebundene Verbindung ist grundsätzlich stabiler als WLAN, da sie nicht durch Wände, andere Geräte oder Nachbar-Netzwerke gestört wird. Für Smart-TVs und Android-TV-Boxen in Reichweite des Routers lohnt sich ein einfaches Ethernet-Kabel fast immer – der Unterschied bei der Bildstabilität ist spürbar.
Ist Ethernet keine Option, sollten Sie in den Router-Einstellungen das 5-GHz-WLAN-Band statt 2,4 GHz wählen. Es bietet deutlich höhere Geschwindigkeiten auf kurze bis mittlere Distanz und ist weniger überlastet, da weniger Haushaltsgeräte (Mikrowellen, Bluetooth-Geräte) darauf funken.
Stellen Sie Ihren Router möglichst zentral und frei von Hindernissen auf – nicht hinter dem Fernseher oder in einem Schrank. Bei größeren Wohnungen kann ein WLAN-Repeater oder ein Mesh-System die Reichweite und Stabilität in entfernten Räumen erheblich verbessern.
Große Downloads, Cloud-Backups oder mehrere gleichzeitige 4K-Streams im selben Netzwerk können Ihre verfügbare Bandbreite stark beanspruchen. Planen Sie größere Downloads außerhalb Ihrer Streaming-Zeiten, besonders während wichtiger Live-Übertragungen wie Bundesliga-Spielen.
Starten Sie zunächst Router und IPTV-App neu – das löst die meisten kurzfristigen Probleme. Bleibt das Problem bestehen, hilft unser Support-Team gerne bei der Diagnose, ob es an der Verbindung, dem Gerät oder einem temporären Serverproblem liegt.